Staatliches Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

LBV-Projekt „egal war gestern“ fördert Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen

Schülerinnen der BFS für Ernährung und Versorgung entwickeln ihre berufliche Schule mit einer Vielfalt an Projektideen in Richtung Nachhaltigkeit weiter.

Seit Anfang dieses Schuljahres läuft das Projekt „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Schülergruppen beruflicher Schulen in Bayern planen und realisieren Projekte, mit denen sie ihre Schule Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unterstützt werden die 12 Teilnehmerschulen, die sich im Bewerbungsverfahren durchgesetzt haben, tatkräftig vom LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) und vom Bayerischen Umweltministerium, welches das Projekt fördert. Den Auftakt bildete jeweils ein Workshop an der Schule, bei dem die Teilnehmenden Inhalte der Bildung für nachhaltige Entwicklung erarbeiteten und anschließend ihr Projektvorhaben festlegten und in groben Zügen planten. Seitdem arbeiten sie an ihren Projekten und können schon erste beeindruckende Ergebnisse vorweisen. Die Projektideen, die sich ergeben haben, sind genauso breit gefächert wie die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung selbst: So schaffen die Schüler/innen zum Beispiel Einweg-Kaffeebecher an ihrer Schule ab, schaffen Wasserspender und Recyclingpapier an , entwickeln Kampagnen zu nachhaltigem Einkaufsverhalten in Bezug auf Lebensmittel und Kleidung, gehen eine Neuorganisation des schulischen Müllsystem an, bauen Nisthilfen für Insekten und Vögel, gestalten soziale Begegnungsorte oder widmen sich einem nachhaltigen Lebensmittelangebot an der Schule.

Die Schülerinnen der BFS für Ernährung und Versorgung in Sulzbach-Rosenberg planten und führten einen Pausenverkauf durch. Dazu verarbeiteten sie konsequent bis in das letzte Detail ausschließlich nachhaltige Produkte und integrierten Schüler aus anderen Ländern in die Aktion.

Einblicke in das Projekt erhält man auf der Online-Plattform egalwargestern.lbv.de. Hier berichten die Schüler/innen in Blogs laufend von ihren Projekten und Aktionen.

Gründung Medienkonzeptteam

Am Donnerstag, den 8. Feb. 2018 fand die Initialveranstaltung zur Gründung des Medienkonzeptteams am BSZ SURO statt. Es hat die Aufgabe, in den nächsten eineinhalb Jahren das Medienkonzept samt Mediencurriculum, Fortbildungsplan und Ausstattungsplan zu erstellen und das Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg auf die sog. digitale Transformation, also auf das Lehren, Lernen und Arbeiten in einer digitalen Welt, strategisch vorzubereiten. 

Das Team unter Führung von Herrn Weiß als Fachbetreuer für digitale Kommunikation und Infrastruktur besteht aus Frau Dehling, Herrn Feyrer, Herrn Frömel und Frau Tetzel. Die Projektziele, die Aufgaben und die Projektplanung sind bereits definiert. Die Teammitglieder sind für konstruktive Anregungen und Unterstützung dankbar und stehen in ständigem Austausch mit den am Schulleben Beteiligten. Eine erste Gelegenheit dazu ergab sich bereits bei der pädagogischen Konferenz zur Vorbereitung der Zielvereinbarungen aus der externen Evaluation unter Anleitung des QmbS-Teams.

Berufsschüler lernen viel über Vorstellungsgespräche

Die Projektleiter Bettina Bauer und Wolfgang Lorenz freuten sich, mit dem Betriebsleiter bei der Firma Bergler in Amberg, Rainer Stammler, einen kompetenten Referenten für praxisnahe Vorstellungsgespräche gewonnen zu haben.

Praxisvortrag zum Thema Gefahrgut

Im aktuell behandelten Lernfeld 8 geht es unter anderem um die Grundlagen, die Dokumentation sowie die Beförderung von Gefahrgut.

Aus diesem Grund fand im Fachunterricht der 11. Jahrgangsstufe für jede Klasse ein Fachvortrag, mit dem externen Referenten Herrn Josef Fleischmann von der Firma ECKART, statt.  

Am 19.03.2018 fand der knapp zweistündige Praxisvortrag in der Klasse WLL11B statt, den Schüler Max Buchfink folgendermaßen zusammenfasste:

"Herr Fleischmann machte die Schülerinnen und Schüler in seinem Vortrag mit den verschiedenen Gesetzen und Pflichten, den richtigen Kennzeichnungen und vielen anderen wichtigen Inhalten, die es in diesem Bereich zu beachten gibt, vertraut. Die angehenden Logistiker machten sich auch eigene Gedanken zu den gefährlichen Gütern und stellten viele Fragen. Manche Lernenden erzählten auch von Problemen zu dieser Thematik aus ihrem eigenen Berufsalltag.

Der Referent berichtete auch von Gefahrensituationen, die er, während seiner Zeit als Gefahrgutbeauftragter bei der ECKART, miterlebt hat. So zum Beispiel von einem lichterloh brennenden LKW, befüllt mit Gefahrgut, welcher erst nach zahlreichen vergeblichen Versuchen gelöscht werden konnte, bis hin zu Problemen am Flughafen, welche durch kleine menschliche Fehler fatale Folgen für Mensch, Ladegut und Umwelt haben können.

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Vortrag, der den angehenden Fachkräften bei ihrer zukünftigen Arbeit sicher zu Nutze kommen wird, beendet. Alles in allem war es ein sehr interessanter Vortrag.

Ein Dankeschön geht auch an Herrn Lindenberger, welcher in Zusammenarbeit mit der Firma ECKART und Herrn Fleischmann diese Veranstaltung realisiert hat."

Bestenehrung bei der IHK Regensburg – Schülerin des BSZ Sulzbach-Rosenberg hat als Beste abgeschlossen

Große Freude am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg: Tanja Wedel hat von über 5.400 Prüfungsteilnehmern bei der IHK Regensburg/Kelheim ihre Ausbildung zur Industriekauffrau als Beste mit einem sensationallem Ergebnis von 97 Punkten (Note 1,2) abgeschlossen.

Zu diesem Anlass wurde die Auszubildende der Gebrüder Dorfner GmbH & Co. Kaolin- und Kristallquarzsand-Werke KG am 16.03.2018 in den VIP-Räumen der Continental Arena vom Vizepräsidenten der IHK Stefan Rödl mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Wir wünschen Frau Wedel auf ihrem künftigen Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Thomas Feyrer, StR
Abteilung Wirtschaft und Verwaltung
 
 
Bildquelle: Julia Knorr

Generalsanierung am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg

Der älteste Bereich (mit der Verwaltung und Klassenräumen) im Osten des Geländes wird abgerissen und durch
einen Neubau ersetzt. Im westlichen Teil entsteht ein sechsstöckiges Schülerwohnheim mit etwa 80 Einzelzimmern. Neben diversen Sanierungen in den Werkstätten kommt zudem ein Saalanbau (300 Quadratmeter), und die Zahl der Parkplätze steigt von 50 auf 150. Laut Herbert Osel darf der Landkreis bei diesen Kosten auf 16 Millionen Euro Förderung hoffen, während er etwa 30 Millionen Euro selbst tragen muss. Die Bauzeit prognostizierte der Architekt vom Würzburger Büro „hjp“ mit „2020 bis 2025 oder 2026“.