Staatliches Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Fachbereich Deutsch

Fachlehrer Deutsch

Fachbetreuerin: StDin Maria Raasch

Mit Beginn des Schuljahres 2009/10 trat ein neuer Lehrplan für das Unterrichtsfach Deutsch an Beruflichen Schulen und Berufsfachschulen in Kraft.
Der Lehrplan ist auf die sprachlich-kommunikativen und literarischen Kompetenzen der Schüler
ausgerichtet.
 
Die vier Kompetenzbereiche

  • Sprechen und Zuhören
  • Schreiben
  • Lesen
  • Sprache und Sprachgebrauch


sollen innerhalb der einzelnen  Lernsituationen ineinandergreifen und auch über das Schuljahr hinweg ausgewogen berücksichtigt werden.

Innerhalb der Kompetenzbereiche  kann die Lehrkraft zwischen folgenden Anforderungsniveaus auswählen:

 

Förderprogramm Standardprogramm Aufbauprogramm
für geringer qualifizierte Schülerinnen und Schüler entspricht den Anforderungen des mittleren Schulabschlusses
(Kernbereich)
für besonders qualifizierte Schülerinnen und Schüler

 

„Sprache ist der Schlüssel zur Bildung“

(Lilian Fried, Pädagogikprofessorin)

 

Für einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben ist das Beherrschen der deutschen Sprache von entscheidender Bedeutung.
Deshalb hat das Staatsministerium 2010 das Projekt „Berufssprache Deutsch“ ins Leben gerufen.
In Zukunft soll eine intensive Sprachförderung im beruflichen Kontext in allen Jahrgangsstufen stattfinden.
Ziel ist, neben der Vermittlung von Grundwissen im Fach Deutsch, den Fachunterricht sprachsensibel zu gestalten. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler sollen so gefördert werden, dass sie die berufsspezifischen sprachlichen Anforderungen erfüllen können.

Zur Unterstützung der berufl. Sprachförderung an den Schulen wurde an der Regierung eine entsprechende Fachmitarbeiterstelle geschaffen. Seit Februar 2013 ist die Leiterin des Fachbereiches Deutsch, OStRin Maria Raasch, Fachmitarbeiterin für Berufssprache Deutsch an der Regierung der Oberpfalz.




In der Berufsfachschule für Kinderpflege gehört das Fach Deutsch und Kommunikation zum Kernbereich der Ausbildung. Neben der Schulung der eigenen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler sollen diese selbst dazu befähigt werden, die ihnen anvertrauten Kinder sprachlich zu fördern.                                                          
 
Inhalte aus dem Lehrplan:

Grundwissen und spezielle Vertiefung
Interaktion, Kommunikation, Rhetorik, Präsentation, Verfassen von berufsbezogenen Texten, Informationsbeschaffung
Kinder- und Jugendliteratur, Kreatives Schreiben, Textarbeit, Stellung nehmen und Argumentieren, Berufliche Gesprächssituationen, Konfliktgespräch, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch

Sprachförderung nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan

Sprachniveaus
Bedeutung der Sprache für die Entwicklung des Kindes, Sprachförderliches Verhalten
„Literacy“-Erziehung, Leseförderung, Erzählen und Vorlesen
Zwei- und Mehrsprachigkeit

Nach der zweijährigen Ausbildung müssen die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger im Fach Deutsch und Kommunikation eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ablegen.

Schriftliche Prüfung: Textarbeit oder Erörterung
Mündliche Prüfung: Gruppengespräch im Rahmen einer beruflichen Handlungssituation