Staatliches Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Tag der offenen Tür an den Berufsfachschulen

Wir laden alle Interessierten zum Tag der offenen Tür der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege am Samstag, 18.02.2017 von 10:00 - 14:00 Uhr ein!

Anmeldung Berufsfachschulen

Anmeldung an den Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege ist für das Schuljahr 2017/18 vom 20.02. - 17.03.2017.

Fachpraktische Ausbildung in den sozialpädagogischen Einrichtungen

Es ist uns ein besonderes Anliegen eine gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfachschule für Kinderpflege und den sozialpädagogischen Einrichtungen zu pflegen. Deshalb findet jedes Jahr ein Informationstag für die ausbildenden Erzieherinnen statt.

Frau Fersch, stellvertretende Schulleiterin, begrüßte die Erzieherinnen und sprach den Dank der Schule aus.

Nach der Stärkung am kalten Buffet, das die Schülerinnen der Fach-klasse Fleischereifachverkäuferinnen wieder mit großer Sorgfalt zubereitet hatten, ging es zur Tagesordnung über.

Als erstes Begann die Referentin, Frau Renken, Projektkoordinatorin der Stiftung Medienpädagogik – Medienführerschein der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien mit ihren Ausführungen. Interessante Hintergrundinformationen zu Medien/Medienkompetenz und wertvolle Anregungen zur Medienerziehung mit praktischen Beispielen folgten. Eigene Erfahrungen der Kinder mit Medien bilden die Basis für die medienpädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Dort können die Kinder auf ihrem Weg zu einem bewussten Umgang mit Medien begleitet werden. Alle  Medien beinhalten Chancen und Risiken.

Im Anschluss wurden Praktikumsmodalitäten besprochen und diskutiert und Prüfungstermine vorgestellt. Auch in diesem Schuljahr findet wieder eine Externenprüfung statt, für die Praktikumskindergärten zur Ablegung der Prüfung benötigt werden. In Gesprächen wurden Erfahrungen ausgetauscht und Anregungen diskutiert. Abschließend bedankten sich die Erzieherinnen für den informativen Nachmittag in einer sehr angenehmen Atmosphäre.

„Geisterstunde auf dem Dachboden“

Auch in diesem Schuljahr hatten wir wieder das Vergnügen eine Vorstellung des Bärentheaters von Dr. Bernhard Betz  genießen zu dürfen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Marionettentheatervorführung stand die Marionettenmaus „Rike“, die auf dem Dachboden eines Musikgeschäftes lebte, zur Geisterstunde die Freunde Betzy und Bärli zusammenführte. Die beiden Bären, die sich seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatten, unterhielten sich über vergangene Zeiten. Rike war eine Orchestermaus und Betzy ein Percussionsprofi. Besonders gelungen waren die professionelle Spielführung, die sinnbildliche Darstellung von Lebewesen mit einem speziellen Ausdruck, etwa einem besonderen menschlichen Wesenszug  sowie die in Reimversen abgefassten Gesprächsinhalte. Maus Rike glänzte mit alten Spruchweisheiten des Großvaters, z.B. „Willst du dein Schicksal lenken, musst du an die Zukunft denken“, „Hast du nichts mehr zu tun, erst dann darfst du ruhn“.  Dr. Betz als Marionettenprofi verstand es wieder die Fäden seiner Bären äußerst geschickt zu bewegen und dadurch die Bären zum Leben zu erwecken.

Nach der Darbietung  konnten die Schülerinnen die Spieltechnik der Marionetten ausprobieren. Mit Hilfe von Stäben, an denen die Leitfäden befestigt sind, bedarf es sehr viel Übung die Marionetten zum Leben zu erwecken.

Mit herzlichem Beifall für die bärenstarke Aufführung bedankten sich die Schüler/innen bei Herr Dr. Betz und übereichten ein Präsent.

Besuch in der Stadtbibliothek für angehende Kinderpflegerinnen der Berufsfachschule in Sulzbach-Rosenberg

Die Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Umsetzung und eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich–kulturellen Leben. In vielen Lernfeldern findet man deshalb Lerninhalte zur Förderung und Umsetzungsmöglichkeiten der Sprachkompetenz. Die Sprache und Medienkompetenz  beginnt  während der  Kindheit. Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan stellt  Sprache und Literacy einen themenbezogenen Bildungs- und Erziehungsbereich dar. Die frühe Literacy-Erziehung steht für vielfältige Erfahrungen und Lernchancen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur, Erfahrungen, die für die Sprachentwicklung, spätere Lesekompetenz und Bildungschancen für Kinder von großer Bedeutung sind. Für die drei- bis sechsjährigen Kinder stellt das Bilderbuch das wichtigste Medium dar.

Im Fach „Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung“ wird dieser Themenkomplex behandelt. Dazu führten die Schüler/innen der Klasse K 11 im Rahmen der außerschulischen Lernortkooperation eine Exkursion in die Stadtbibliothek in Sulzbach-Rosenberg durch.  

Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Fachexkursion waren unter anderem die Bilder- und Kinderbücher  für verschiedene Altersgruppen, aber auch weitere Medien, die ausgeliehen werden können. Die Arbeitsaufträge enthielten die Aufgabe, unterschiedliche Bilderbuch-arten  nach bestimmten Kriterien auszuwählen und zu analysieren. Bibliotheksleiterin, Frau Luise Eckert, stellte hierfür ein umfangreiches Bücherangebot vor und gab den Schülerinnen wertvolle Tipps für die Durchführung der Arbeitsaufträge. Anschließend wurde ein Bilderbuchkino präsentiert und das Ordnungssystem der Bücherei ausführlich erklärt. Die Stadtbibliothek bietet Bücher- und Medienboxen zu verschiedenen Themen für Kindertagesstätten und Schulen an, des weiteren auch Vorleseaktionen mit Lesepaten für Kinder ab drei Jahren.  

Die Schüler/innen waren von der vielfältigen und reichhaltigen Auswahl des Bücherangebotes beeindruckt und bedankten sich bei Frau Eckert für die wertvollen Informationen und Tipps recht herzlich. Gerne werden die Schüler/innen  die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Bibliothek in Anspruch nehmen.

Es war einmal …….Märchenstunde an der BFS

Auch in diesem Schuljahr konnten wir Frau Tanja Weiß, Märchenpädagogin aus Sulzbach-Rosenberg, für eine praxisnahe Unterrichtsstunde gewinnen. In ihrem Vortrag ging die Referentin in erster Linie auf die Volksmärchen ein, die von den Gebrüdern Grimm gesammelt und aufgeschrieben wurden. Märchen waren ursprünglich Erzählgut für Erwachsene und wurden über Jahrhunderte hinweg mündlich überliefert. Die Grundmotive für Märchen sind in vielen europäischen Ländern gleich. Neben dem Wortschatzaufbau und der Wortschatzerweiterung und vor allem der Sprachförderung lernen Kinder zuzuhören und sich zu konzentrieren.  Märchen enthalten Lebensweisheiten und geben Kindern Orientierung in der Welt. Märchen helfen Kindern dabei Wertvorstellungen zu entwickeln, wie z.B. Freundschaft, Liebe, Hass, Kampf, Gut und Böse. Kinder identifizieren sich mit ihren Helden, das macht Kinder Mut, weil sie auch erleben, dass manchmal der Kleine, Schwache oder Dummling siegt. Mit typischen Requisiten zu verschiedenen zu verschiedenen Märchen demonstrierte Fr. Weiß in eindrucksvoller Weise die Methode des Märchenerzählens. Anhand von aufgelegten Bildern wurde die Reihenfolge der Geschichte festgelegt und von den Schülern verbal erläutert. Abschließend stellte Frau Tanja Weiß fest, dass weniger erzählt wird, dass Märchen etwas Besonders darstellen und jedes Kind auf Märchen anspricht. Für die kurzweilige Darbietung bedankten sich die Schüler mit einem kleinen Präsent recht herzlich bei der Märchenerzählung.